Nehmen Sie sich zehn ruhige Minuten und listen Sie Situationen auf, in denen Sie tief zufrieden oder irritiert waren. Fragen Sie: Was wurde geehrt, was übergangen? Achten Sie auf wiederkehrende Begriffe, Gefühle und Bilder. Aus diesen Mosaiksteinen entstehen Formulierungen wie Klarheit, Verbundenheit, Mut oder Fürsorge, die eine klare Richtung geben und als Kompass für tägliche Entscheidungen dienen.
Schreiben Sie fünf bis sieben Begriffe auf, die Sie spontan anziehen. Legen Sie Karten, tauschen Sie Positionen, bis die Reihenfolge sich stimmig anfühlt. Visualisieren Sie die Top drei sichtbar am Arbeitsplatz oder im Handy-Hintergrund. Die Reihenfolge ist kein Dogma, sondern eine Arbeitshypothese, die Orientierung schenkt, wenn Ziele konkurrieren und der Kalender eng wird, ohne Ihr Gefühl für Nuancen zu verlieren.
Prüfen Sie, wie Ihre Kernwerte in verschiedenen Lebensbereichen erscheinen: Arbeit, Beziehungen, Gesundheit, Lernen, Erholung. Fragen Sie: Wo lebe ich diesen Wert bereits konkret, und wo bleibt er Wunsch? Konkrete Beispiele erzeugen Realitätskontakt. Vielleicht zeigt sich Fürsorge privat stark, beruflich jedoch verhalten. Diese Landkarte hilft, später passende Gewohnheiten zu entwerfen, statt allgemeine Vorsätze zu verfolgen.
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